Übung für die Wechseljahre: Ein 20-minütiges Training zur Linderung der Symptome

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Die Menopause ist ein natürlicher Übergang, den alle Frauen erleben und der typischerweise in den späten 40ern oder frühen 50ern beginnt, obwohl er auch früher eintreten kann. Die begleitenden Symptome – wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen – sind zwar unvermeidlich, aber beherrschbar. Körperliche Aktivität ist neben Hormontherapie und Ernährungsumstellungen eines der wirksamsten Mittel zur Linderung dieser Auswirkungen.

Warum Bewegung in den Wechseljahren wichtig ist

Die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren, insbesondere der Rückgang des Östrogenspiegels, können zu Knochenschwund, Muskelschwäche und Gewichtszunahme führen. Konsequentes Training bekämpft diese Veränderungen, indem es die Knochen stärkt, die Muskelmasse erhält und die Stoffwechselgesundheit unterstützt. Hier geht es nicht nur um die Ästhetik; Die Aufrechterhaltung von Kraft und Gleichgewicht verringert das Risiko von Stürzen und Verletzungen mit zunehmendem Alter.

Eine Östrogenreduktion wirkt sich auch auf das psychische Wohlbefinden aus. Studien zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität die in dieser Zeit häufigen depressiven Symptome reduzieren kann. Der Schlüssel liegt in der Konsistenz: Interventionen, die während der Perimenopause (der Übergangsphase) beginnen, bringen den größten Nutzen.

Ein Ganzkörpertraining zur Linderung der Wechseljahre

Dieses schnelle, 20-minütige Training trainiert alle wichtigen Muskelgruppen. Alles, was Sie brauchen, ist ein Satz Kurzhanteln oder eine Kettlebell, aber auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind effektiv.

Aufwärmen (5 Minuten): Dynamische Dehnübungen und leichtes Cardiotraining (auf der Stelle gehen, Joggen) zur Vorbereitung Ihrer Muskeln.

Das Training (zweimal wiederholen):

  • Kniebeugen (15–20 Wiederholungen): Stehen Sie mit schulterbreit auseinander stehenden Füßen und den Armen an Ihren Seiten. Beugen Sie die Knie, als ob Sie auf einem Stuhl sitzen würden, und halten Sie den Rücken gerade. Fügen Sie Hanteln für zusätzlichen Widerstand hinzu.
  • Vorgebeugtes Rudern (15–20 Wiederholungen): Halten Sie Hanteln in jeder Hand, die Knie leicht gebeugt und beugen Sie die Taille nach vorne. Ziehen Sie die Gewichte nach oben in Richtung Brust und drücken Sie dabei Ihre Schulterblätter zusammen. Dadurch wird der Rücken gestärkt, was für die Knochengesundheit von entscheidender Bedeutung ist.
  • Brustdrücken (15–20 Wiederholungen): Legen Sie sich mit Hanteln in jeder Hand auf den Rücken und beugen Sie die Ellbogen um 90 Grad. Drücken Sie die Gewichte über Ihre Brust und strecken Sie Ihre Arme aus. Dies zielt auf die Brust- und Schultermuskulatur ab und verbessert die Kraft des Oberkörpers.
  • Plank (30–60 Sekunden lang gedrückt halten): Behalten Sie eine gerade Linie vom Kopf bis zu den Fersen bei und beanspruchen Sie dabei Ihren Rumpf. Dies stärkt Ihren Rumpf und verbessert die Körperhaltung und Stabilität.

Wenn Sie stärker werden, erhöhen Sie das Gewicht oder die Wiederholungen, um sich selbst herauszufordern.

Über das Training hinaus: Langfristig aktiv bleiben

Die Wechseljahre sind kein Sprint; es ist ein Marathon. Um motiviert zu bleiben, müssen Sie Aktivitäten finden, die Ihnen Spaß machen. Wenn Sie früh am Tag Sport treiben, können Sie sich möglicherweise besser an hormonelle Schwankungen anpassen. Yoga, Tai Chi und Pilates können das Gleichgewicht, die Flexibilität und das geistige Wohlbefinden verbessern.

Das Wichtigste ist, sich zu bewegen. Jede körperliche Aktivität ist besser als keine, da Inaktivität das Risiko chronischer Krankheiten, Gewichtszunahme und einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit erhöht.

Fazit

Eine konsequente Trainingsroutine, die sowohl Krafttraining als auch Cardiotraining umfasst, ist für die Linderung der Wechseljahrsbeschwerden und die Aufrechterhaltung der allgemeinen Gesundheit unerlässlich. Integrieren Sie dieses 20-minütige Training in Ihren Wochenplan und priorisieren Sie Bewegung, um Ihr Wohlbefinden während dieser Übergangszeit zu unterstützen. Wenn Sie gesundheitliche Bedenken haben, konsultieren Sie einen Arzt, bevor Sie mit einem neuen Trainingsprogramm beginnen.