Sie haben wahrscheinlich gehört, dass Schwitzen Ihre Poren reinigt. Dies ist die beste Erklärung dafür, warum die Haut nach dem Training erfrischt aussieht. Aber die Wissenschaft erzählt eine andere Geschichte. Schweißdrüsen sind keine Ölporen. Es handelt sich um völlig unterschiedliche Systeme in Ihrer Haut. Wenn Sie schwitzen, spülen Sie weder Talg noch verstopfte Ablagerungen aus. Sie fügen der Oberfläche Feuchtigkeit hinzu, wo sich bereits Staub, Schmutz und Bakterien befinden. Diese Kombination schafft die perfekte Umgebung für Ausbrüche.
Wie Akne tatsächlich entsteht
Akne ist mehr als nur Mitesser oder Whiteheads. Es handelt sich um eine komplexe Entzündungsreaktion, an der die Talgporen, Bakterien und das Immunsystem Ihrer Haut beteiligt sind. Obwohl wir immer noch keine eindeutige Ursache haben, ist der Mechanismus gut verstanden.
- Überschüssiges Öl: Ihre Talgdrüsen produzieren zu viel Talg.
- Verstopfte Poren: Dieses überschüssige Öl vermischt sich mit abgestorbenen Hautzellen und verstopft die Poren.
- Bakterienwachstum: Cutibacterium Aknes (früher P. Aknes ) gedeiht in dieser eingeschlossenen Umgebung.
- Immunreaktion: Ihr Körper sendet weiße Blutkörperchen, um die Bakterien zu bekämpfen.
- Entzündung: Diese Immunaktivität verursacht Rötungen, Schwellungen und Schmerzen, die wir Pickel nennen.
Es ist nicht nur „schmutzige Haut“, wie Sie denken. Es ist ein innerer Kampf, der sich an der Oberfläche abspielt.
Was ist Akne Mechanica?
Wenn Schweiß auf Reibung trifft, entsteht Acne Mechanicala. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Art von Akne, die durch körperliche Reizung und Feuchtigkeit ausgelöst wird. Es ist kein Mythos; Es ist ein dokumentiertes Muster.
- „Soldatenakne“: Verursacht durch das Gewicht eines Rucksacks, das an der verschwitzten Haut an Schultern und Rücken reibt.
- „Fiddler’s Neck“: Ein Geigerbegriff für Akne, die sich unter dem Kinn bildet, wo das Instrument am Hals anliegt.
- Stirn von Sportlern: Kommt häufig bei Fußballspielern oder Baseballspielern vor, die Helme oder Mützen tragen, die Hitze und Schweiß auf der Haut speichern.
- Ausbrüche bei Trainingskleidung: Eng anliegende Kleidung drückt auf die Haut und vermischt Reibung mit Schweiß.
Wenn Sie in genau diesen Bereichen Ausbrüche bemerken, schauen Sie sich Ihre Ausrüstung und Ihre Aktivität an. Die Ursache ist wahrscheinlich körperlich und nicht hormonell bedingt.
So verhindern Sie schweißbedingte Ausbrüche
Du kannst nicht aufhören zu schwitzen. Aber Sie können steuern, wie es mit Ihrer Haut interagiert.
- Tragen Sie lockere Kleidung: Wenn Sie sicher sind, dass Sie aktiv sein werden, wählen Sie Stoffe, die eine Luftzirkulation ermöglichen. Enge Kleidung speichert Wärme und Schweiß auf der Haut und erhöht so die Reibung.
- Wählen Sie feuchtigkeitsableitende Stoffe: Suchen Sie nach Trainingskleidung aus Materialien, die den Schweiß vom Körper wegleiten. Baumwolle hält Feuchtigkeit fest, was ein Problem sein kann.
- Sofort duschen: Nach dem Schwitzen den Schmutz abwaschen. Feuchte Haut zieht Staub und Schmutz leichter an. Eine kurze Dusche entfernt mögliche Reizstoffe, bevor sie die Poren verstopfen können.
- Nicht zu stark schrubben: Es ist verlockend, Schweiß und Schmutz wegzupolieren. Aber aggressives Schrubben reizt die Haut, was zu weiteren Entzündungen und Akne führen kann. Verwenden Sie stattdessen ein sanftes Reinigungsmittel.
Schweiß reinigt Ihre Poren nicht. Es verändert die Bedingungen auf Ihrer Haut. Das Verständnis dieses Unterschieds ist der erste Schritt zu weniger Ausbrüchen. Der Rest dreht sich um die Bewältigung der Umgebung, in der sich Ihre Haut befindet.
























