Wie Messi und Yamal sich trafen: Das UNICEF-Foto von 2007, das ihr Aufeinandertreffen bei der Weltmeisterschaft 2026 vorhersagte

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Es war 2007.

Lionel Messi war zwanzig Jahre alt. Lamine Yamal war fünf Monate alt, saß in einer kleinen blauen Plastikwanne und nahm ein Bad.

Der Kontext war ein UNICEF-Kalendershooting. Der Standort, Barcelona. Das Ergebnis ist ein Foto, das nun erneut viral gegangen ist. Warum? Denn am Sonntag stehen sich die beiden Männer im Finale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegenüber.

Messi, 39, Kapitän von Argentinien. Yamal, 19, der Star-Flügelspieler Spaniens.

Es ist eine seltsame, surreale Schleife. Ein Spieler versucht, einen vierten Titel zu gewinnen. Der andere strebt den zweiten Platz seines Landes an. Spanien gewann seinen ersten Sieg im Jahr 2010. Argentinien gewann zuletzt im Jahr 2022, nachdem es England im Halbfinale mit 2:1 besiegte.

Jetzt blickt die Welt auf dieses Badewannenfoto zurück, um zu sehen, ob sie es kommen sah.

Das virale Wiederauftauchen

Unicef hat das Bild kürzlich in den sozialen Medien gepostet. Die Bildunterschrift war kurz. Das Bild sprach lauter.

Messi auf der linken Seite. Yamals Mutter, Sheila Eballa Ebana, in der Mitte. Der aktuelle Barcelona-Star Yamal auf der rechten Seite, tropfnass und grinsend.

Das Internet hat es aufgesogen. Schnell.

„Dieses Foto ist unglaublich“, sagte Messi laut Lizzy Becherano bei ESPN. „Ich habe ein Foto mit ihm gemacht, als er noch Baby war … Die Tatsache, dass wir jetzt beide bei der Weltmeisterschaft spielen, ist einfach verrückt.“

Hat Yamal zu dem zwanzigjährigen Messi aufgeblickt und gesagt: „Sehen wir uns in neunzehn Jahren im Weltmeisterschaftsfinale?“* Wahrscheinlich nicht. Er war ein Kleinkind. Aber der Zufall ist krass.

Eine Verlosung, keine Rivalität

Das war keine Vorahnung. Es war eine Tombola.

Das Shooting fand 2007 für den FC Barcelona- und UNiceF-Kalender 2008 statt. Yamals Familie gewann einen Wettbewerb, in dem es darum ging, mit einem Barcelona-Spieler zu posieren. Sie haben Messi gezogen.

Damals war er ein aufstrebender Stern. Nicht die GOAT-Debatten-dominierende Legende, die er jetzt ist. Aber das Gesicht auf der Seite vom Januar 2008. 50 Prozent des Umsatzes gingen an UNICEF-Projekte zur Förderung der Kinderrechte.

Hat Baby Yamal an diesem Tag etwas gestohlen? Kein Ball. Kein Trikot.

Laia Ruich von UNICEF Catalan sagte der Fotografin Joan Monfort, dass Yamal „Messi das Herz gestohlen hat, weil er immer lächelte“.

Dieses Lächeln hat seitdem Millionen von Fans überzeugt. Es ist jetzt das gleiche Lächeln.

Vom guten Willen zum Botschafter

Messi posierte nicht nur für einen Kalender. Er arbeitete für UNICEF.

Im Jahr 2004 wurde er ein Unterstützer. Im Jahr 2010 wurde er zum Goodwill-Botschafter ernannt. Kurz darauf reiste er nach Haiti. Direkt nach dem Erdbeben der Stärke 7,0.

Die Starpower eines achtfachen Ballon d’Or-Gewinners bringt den Blick auf Probleme, die oft ungesehen bleiben. Gesundheit. Wohlfahrt. Kinder.

Yamal hat sich ihm nun angeschlossen. Mit neunzehn Jahren der neueste UNICEF-Goodwill-Botschafter.

Wenn der kleine Jamal gesagt hätte: „Wir werden uns wiedersehen“, dann hatte er Recht. Immer wieder.

Sie trafen sich 2007 für ein Foto. Sie treffen sich diesen Sonntag in einem Stadion voller Lärm.

Die Wanne ist weg. Der Kalender ist staubig. Es steht mehr auf dem Spiel als bei einem Benefiz-Shooting.

Spanien gegen Argentinien. Messi gegen Jamal.

Wird das Lächeln halten? Oder wird es unter dem Druck des größten Spiels der Welt zusammenbrechen?

Wir werden es am Sonntag sehen.